Warum Frauen oft an Männern vorbeireden

Kennen Sie das, liebe Frauen? Sie haben den Kollegen schon mindestens fünfmal gebeten: „Kannst du bitte deine Kaffeetasse spülen und aufräumen, statt sie dreckig im Aufenthaltsraum stehen zu lassen“, oder „Warum räumst du deine Tasse nicht auf?“ und schon wieder steht das benutzte Geschirrteil, wo es nicht hingehört. Oder: Ihre Abteilung bekommt einen Auftrag, Sie machen nachweislich zwei Drittel der Arbeit, aber der Herr Kollege bekommt vom Chef das Lob für alles und das Angebot, die Karriereleiter hochzusteigen. Woher kommt das? Die Lösung ist sehr einfach: Männer kommunizieren einfach anders als Frauen. Natürlich gibt es Männer, die recht weiblich kommunizieren können, ebenso wie viele Frauen sehr männlich kommunizieren können, doch um den Punkt zu verdeutlichen, malen wir die Lager einmal etwas schwarz-weißer, als sie sind. Frauen versuchen mit ihrem Gespräch, Beziehung herzustellen und Konsens zu finden. Dabei bewegen sie sich hierarchisch auf einer Ebene. Männer hingegen versuchen, über ein Gespräch zu klären, wo sie, senkrecht gesehen, in der Hierarchie stehen, darüber hinaus diskutieren sie vor allem ziel- und lösungsorientiert. Emotionen und Bedürfnisse werden in dieser Struktur allzu oft als Schwäche interpretiert, deshalb auch ungern darüber gesprochen.

Der Unterschied zwischen „Kannst du“ und „Würdest du“?
Wenn wie im vorigen Beispiel die Kollegin nun fragt: „Kannst du…“, versteht der Kollege: „Bist du überhaupt fähig…“, und stellt auf stur, da er sich…

Dies ist nur ein Auszug aus dem aktuellen ERFOLG Printmagazin.

 

 

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Bianka Reichardt
Systemische Familienund
Traumatherapeutin,
Systemische Beraterin
und Autorin

 

 

Bilder: Depositphotos/pressmaster, privat.

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