Auch bei Start-ups gefragt – die richtigen Büroräume zum Durchstarten

Im digitalen Zeitalter scheint das feste Firmenbüro fast zum Auslaufmodell zu werden. Co-Working-Spaces, Home Office, Working on the Road – das sind nur einige modische Schlagworte, die die moderne Arbeitswelt beschreiben sollen. Fakt ist allerdings, dass selbst innovative Start-ups mit digitalen Geschäftsmodellen meist nicht auf Büroräume verzichten wollen und können.

Um eine Geschäftsidee umzusetzen, ist es oft unumgänglich, die Beteiligten auch real und nicht nur virtuell zusammenzubringen: das erleichtert die Zusammenarbeit in vielen Fällen erheblich. Das gelingt am besten mit eigenen, ständig nutzbaren Räumlichkeiten – eben einem Büro. Das Firmenbüro ist außerdem ein zentraler Anlaufpunkt für Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner, um dem Gründer und „seiner Mannschaft“ leibhaftig begegnen zu können. Der persönliche Kontakt ist nach wie vor wichtig.

 

Die Büro-Entscheidung – fast immer eine Kostenfrage

Büroräume sind in diesem Sinne mehr als der bauliche Rahmen für die Arbeitsplätze eines Start-ups. Sie bilden so etwas wie die Visitenkarte des jungen Unternehmens. Bei der Wahl geeigneter Büroflächen stellen die Kosten oft einen kritischen Faktor dar. Büromieten und Büroflächen-Preise sind gerade an begehrten Standorten und in Boom-Metropolen als andere als günstig. Nicht selten müssen bei der Lage, bei der Größe und der Ausstattung Kompromisse geschlossen werden. Wo ein Büro angesiedelt sein sollte, hängt aber auch noch von anderen Faktoren ab: zum Beispiel von der jeweiligen technischen Infrastruktur, der Erreichbarkeit oder der Kundennähe.

Schon daraus wird deutlich, dass Büros im Zusammenhang mit Existenzgründungen gut geplant sein müssen. Ungeeignete Büroräume können schnell zu einer „Entwicklungs-Bremse“ werden. Und eine getroffene falsche Büro-Entscheidung nachträglich revidieren zu müssen, ist aufwändig und teuer. Es kommt aber bei der Planung nicht nur auf die Auswahl geeigneter Räumlichkeiten an, auch der laufende Betrieb sollte gut geplant und organisiert sein.

 

Auch die laufenden Betriebskosten zählen

Die Betriebskosten sind nämlich nicht zu unterschätzen. Kosten für Heizung, Strom, Wasser, Reinigung und Abfallentsorgung summieren sich und erreichen im Zeitablauf beträchtliche Beträge. Hier ist vor allem Kostenoptimierung gefragt – zum Beispiel beim Strom. Mit dem Wechsel des Stromanbieters ist es einfach möglich, in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Bei Tariferhöhungen besteht sogar ein Sonderkündigungsrecht. Womöglich sind aber nicht nur Kostenaspekte relevant. Wer ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfolgt, präferiert dann unter Umständen Ökostrom, weil das zur Unternehmensphilosophie passt und sich gut nach außen darstellen lässt.

 

Die richtige Einrichtung des Büros

Bei der Büroausstattung geht es in erster Linie um Funktionalität. Dennoch darf die Ästhetik nicht zu kurz kommen. Schließlich sollen sich Gründer und Mitarbeiter in der Büroumgebung auch wohl fühlen. Ein angenehm gestaltetes Büro fördert nachweislich das Arbeitsklima und die Produktivität. Wenn die Büroräume von Kunden oder Geschäftspartnern besucht werden, ist auf ausreichende Repräsentativität der Büroeinrichtung und -erscheinung zu achten. Bei nur wenig Platz helfen durchdachte Raumkonzepte weiter. Mit dem richtigen Mobiliar und einer guten Anordnung können auch kleine Räume großzügig wirken. Wichtig ist, dass immer genug Licht vorhanden ist – am besten natürliches Tageslicht – und auch die Belüftung ist ein Thema.

Mit einer guten Büro-Auswahl und -Planung wird schon ein guter Rahmen für den Unternehmensstart geschaffen. Viele Büro-Entscheidungen haben Langzeitwirkung. Gewechselt wird erst nach Jahren.

 

 

Bild: TarasMalyarevich/depositphotos

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