Der Weg an die Spitze

Mit klarem Ziel und Motivation zum beruflichen Erfolg 

Karriere – ein großes Wort. Die einen eifern diesem Gedanken krampfhaft nach, andere glauben, dass sie in ihrem Beruf nie Karriere machen können, weil es die Tätigkeit gar nicht hergibt. „Eine Karrierelaufbahn hat nicht automatisch nur etwas mit Führungspositionen und Macht zu tun, sondern bezieht sich vielmehr auf das Erreichen von beruflichen Zielen und Erfolg für das eigene Unternehmen. Dabei kann ein Angestellter unter Umständen mehr für sein Unternehmen leisten als andere Mitarbeiter in höheren Positionen“, bemerkt Jürgen Höller, Europas erfolgreichster Motivationstrainer. Deshalb muss es nicht unbedingt zu Druck, Überforderung und Stress kommen oder sogar in einem Burn-out enden. Selbststrukturierung und -motivation ist der Schlüssel.

Geben kommt vor Nehmen

Statt zu resignieren und zu jammern, dass es mit der Arbeit nicht vorangeht, eine Gehaltserhöhung ausbleibt oder die erhoffte Beförderung für den Kollegen ausgesprochen wird, sollte lieber proaktiv und konzentriert gehandelt werden. „Hier geht es um das bisschen ‚Mehr‘, das Sie Ihrem Unternehmen oder auch Kunden geben“, erklärt Jürgen Höller. „Angefangen bei einer verbesserten innerbetrieblichen Kommunikationsstruktur über Veränderungen bei Kundenprojekten oder Produktionsabläufen bis hin zu Ihrer persönlichen Mehrleistung in einem Arbeitsprozess.“

Immer den Sieg anstreben

Jürgen Höller mit seinen "Power Days" in Basel. Hier mit seiner Frau Kerstin. Basel, den 20.2.2016 Photo Siggi Bucher

Jürgen Höller mit seinen „Power Days“ in Basel

Im Sport geht es nicht darum, Mittelmaß oder gut zu sein. Wettstreiter treten immer mit dem Ziel an zu siegen. Dass es nicht immer klappt, ist dabei selbstverständlich, wer es aber gar nicht erst anstrebt, hat bereits den letzten Platz belegt. „Wie im Sport sollte man auch beruflich immer versuchen, die Nummer eins zu bleiben. Dazu gehört auch eine regelmäßige Reflexion der derzeitigen Lage, für sich selbst, für das Unternehmen und darüber, was in Zukunft noch besser laufen könnte“, sagt Höller. Nur wer sich selbst Fragen stellt und darüber nachdenkt, welche neuen Ideen, Wege oder Maßnahmen helfen, wird auch Lösungen finden und so erfolgreicher wirtschaften.

Fördern durch fordern

Ganz wichtig für eine erfolgreiche Karriere: Herausforderungen annehmen, denn nur durch Forderung innerhalb neuer Aufgabenbereiche, Verantwortungen oder Positionen wachsen Erfahrung und Selbstbewusstsein. „Nur wenn wir uns immer wieder fordern, können wir auch zeigen, was in uns steckt“, weiß der Motivationstrainer.

Ideen nicht nur denken, sondern handeln

Nur eine Idee allein reicht jedoch nicht, sie muss auch in die Hand genommen und realisiert werden. Eine Untersuchung in den USA hat gezeigt, dass nach 72 Stunden die Motivation zur Umsetzung einer Idee oder Handlungsabsicht schwindet und die Quote dann bei 1:99 liegt, das Vorhaben noch beginnen. „Um einer Idee auch Taten folgen zu lassen, muss ein Stein ins Rollen gebracht werden. Ich ziehe hier immer gerne den Vergleich zum Laufen über heiße Kohlen, eine Übung, die ich auch in meinen Seminaren durchführe. Der erste Schritt kostet Überwindung und man kann den Gang auch verweigern, wird dann aber nie von der Erfahrung profitieren können. Traut man sich, den ersten Schritt zu gehen, gibt es kein Zurück mehr, nur noch ein Vor – die Erfahrung, dass der erste Stein den Rest ins Rollen bringt, und die Steigerung der Motivation und des Selbstbewusstseins, solche Aufgaben zu meistern.

Immer ein wenig schneller sein

Perfektion ist ein guter Ansatz, um Aufgaben mit Hingabe und Gewissenhaftigkeit zu erledigen, allerdings lähmt sie zeitlich. „Vor allem verbrauchen wir oft für die letzten paar Prozent zur Perfektion viel mehr Energie und Zeit, als wir letztendlich anschließend an Output zurückerhalten“, weiß Höller. Aus diesem Grund rät der Experte, nicht unbedingt immer auf Perfektion zu achten. „Selbstverständlich gibt es Bereiche und Aufgaben, bei denen Perfektion notwendig ist. Allerdings sollten Sie hier gut reflektieren, wo vielleicht der Anspruch zu hoch ist und dabei wertvolle Zeit verloren geht.“

Wichtig oder dringlich – Unterschiede erkennen

Zwischen wichtigen und dringlichen Aufgaben gibt es den Unterschied, dass wichtige Aufgaben nicht

Jürgen Höller mit seinen "Power Days" in Basel. Hier mit seiner Frau Kerstin. Basel, den 20.2.2016Photo Siggi Bucherunbedingt dringlich sind und dringliche Aufgaben nicht zwangsläufig wichtig. Anders als es die meisten Menschen im Arbeitsalltag machen, sollte „wichtig“ unbedingt vor „dringlich“ auf der täglichen Agenda stehen. Denn bleiben wichtige Aufgaben liegen, nur weil dringliche sich dazwischenschieben, bedeutet dies einen Stillstand der Effektivität. So bleiben gute Ideen auf der Strecke, wichtige Aufträge gehen verloren oder das Unternehmen gerät wirtschaftlich in Rückstand. „Hier hilft ein abendlicher Check für den nächsten Tag, der, schriftlich festgehalten und direkt auf dem Schreibtisch platziert, auf seine Umsetzung wartet. So kann man am nächsten Tag direkt starten und verliert keine Zeit durch Ablenkungen.“

Auch die eigene Vorstellung von der Karriere, also das, was als Spitze im Beruf angesehen wird, bleibt in schriftlicher Form besser präsent. „Notieren Menschen ihr anvisiertes Karriereziel schriftlich und auch den Zeitrahmen, in dem sie dieses Ziel erreichen wollen, verschwinden diese nicht wieder aus dem Blickfeld und können jederzeit mit dem Ist-Zustand abgeglichen werden.“

Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com

Kurzporträt:

Jürgen Höller gilt als Europas führender Erfolgs- und Motivationstrainer. Bereits mit 19 Jahren eröffnete er sein erstes Unternehmen und gründete in der Folgezeit 12 weitere erfolgreiche Firmen. So baute er den damals erfolgreichsten Fitnessclub Deutschlands (Fit & Fun) und 1988 die Inline Unternehmensberatung auf, die rund 2.000 Fitness- und Freizeitparadiese in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert und beraten hat. Seit 1988 betätigte er sich auch als Redner. Zuerst im Bereich Verkauf, später auf dem Gebiet Management und schließlich zu „Motivation und Erfolgsstrategien“. 1991 wurde er „Unternehmer des Jahres“. Die Zeitschrift „BUNTE“ wählte ihn zu einem der „500 wichtigsten Deutschen“ und die Zeitschrift „GQ“ kürte ihn zu einem der „25 besten Redner unserer Zeit“. In seinen Seminaren schulte er ca. 1,5 Mio. Menschen. Zahlreiche Spitzensportler, Politiker und Künstler, darunter Christoph Daum, Grit Breuer, Andi Goldberger u. v. m. erbrachten mit Jürgen Höllers Unterstützung Höchstleistungen. Seine über 60 Bücher, DVDs und Audioprodukte fanden mehr als 6 Mio. Leser und Hörer – darunter die Nummer-1-Bestseller „Sprenge Deine Grenzen“ und „Sag ja zum Erfolg“. Nachdem der geplante Börsengang seines Unternehmens aufgrund des Börsencrashs im Jahr 2000 scheiterte, geriet er mit seinem Unternehmen in Schwierigkeiten und erlebte schließlich die größte Krise seines Lebens, bei der er – außer dem Halt und der Liebe seiner Frau, seiner Familie und guter Freunde – alles verlor. Vor zehn Jahren, im Mai 2004, startete Jürgen Höller ein fulminantes Comeback. Zu diesem Zeitpunkt belasteten ihn noch 6,6 Millionen Schulden, die er innerhalb von nur 3,5 Jahren komplett tilgte. Heute bietet er mit seiner Jürgen Höller Academy wieder erfolgreich Seminare mit unterschiedlichen Schwerpunkten an und füllt erneut die größten Hallen. Im November 2015 landete die Jürgen Höller Academy im aktuellen Ranking von FOCUS SPEZIAL sogar auf Platz 149 der 500 wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland. Laut FOCUS Network und XING Coaches zählt Jürgen Höller zu den besten Trainern Deutschlands und ist somit berechtigt das Siegel „Top Coach 2016“ zu tragen.
Weitere Informationen unter: www.juergenhoeller.com

Bildrechte: Jürgen Höller