Die Top 10 SEO-Tipps für ein höheres Ranking

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie jeder Webseite. Google und andere Suchmaschinen wie Yahoo und Bing nehmen nicht umsonst ständig Änderungen an ihren Algorithmen vor, um eine bessere Sucherfahrung für ihre Benutzer zu erzielen. Aus diesem Grund ist es für jeden Webseitenbetreiber wichtig, über die neuesten SEO-Tricks auf dem Laufenden zu bleiben. Vorausgesetzt, sie möchten einen höheren Rang in den Suchmaschinen einnehmen.
Im folgenden Beitrag finden interessierte Leser die Top 10 der wichtigsten SEO-Tipps, um das SEO-Ranking zu verbessern und qualifizierte Leads auf die Website zu bringen.

 

SEO-Tipp #1: Seitenperformance verbessern

Die Geschwindigkeit der Website ist eines der am häufigsten übersehenen SEO-Faktoren. Google nutzt die Geschwindigkeit der Website seit 2010 als SEO-Ranking-Faktor. Nahezu alle Webnutzer erwarten, dass eine Internetseite in zwei Sekunden geladen wird.

Viele verlassen die Seite schnell, wenn sie nicht in drei Sekunden vollständig aufgebaut ist. Dies zeigt, dass die Websitegeschwindigkeit nicht nur für die Suchmaschinen wichtig ist, sondern auch für die Suchmaschinenbenutzer. Diese werden die möglicherweise nicht zur Website zurückzukehren, wenn das Laden zu lange dauert.

Es gibt einige verschiedene Elemente, die die Ladegeschwindigkeit beeinflussen. Eine der größten Komponenten, die die Geschwindigkeit beeinträchtigen können, sind Bilder. Sobald Webseitenbetreiber ihre Bilder komprimieren, reduziert sich die Seitengröße um bis zu 40 Prozent. Dies führt zu einem wesentlichen schnelleren Laden und dem letztlichen Aufbau der Seite.

Weitere Faktoren, die die Seitenperformance beeinflussen, sind:

  • Seitenelemente: Unnötige Elemente auf der Webseite verlängern die Ladezeit der Site.
  • Browser-Caching: Ein aktivierter Browser-Cache ermöglicht wiederholten Besuchern
    schnellere Ladezeiten, indem Website-Elemente in einem Cache oder in einem temporären
    Speicher gespeichert werden.
  • Plug-ins: Sobald alle unnötigen Plug-ins auf der Site deaktiviert oder entfernt wurden,
    verbessert sich die Ladegeschwindigkeit.

 

SEO-Tipp #2: Traffic- und Engagement-Metriken aufwerten

Webseitenbetreiber sollten in erste Linie für Menschen und dann für Suchmaschinen schreiben. Zahlreiche Blogger und Autoren verwenden immer noch alte SEO-Methoden wie Keyword-Stuffing.

Dabei konzentrieren sich viele Leute nicht auf die wichtigen Long-Tail-Keywords, sondern manipulieren Suchmaschinen. Das ist der falsche Weg. Webseitenbetreiber sollten stets Inhalte für ihre Leser und ihre echten Benutzer schreiben – nicht für Suchalgorithmen. Die Crawler der Suchmaschinen sind schließlich nur Skripte – sie lesen die Texte nicht wirklich.

Doch was bedeutet es, zuerst Inhalte für Benutzer und dann für Suchmaschinen zu schreiben? Webseitenbetreiber vergessen beim Schreiben einfach, dass Google existiert. Und erstellen stattdessen Inhalte, die anderen helfen. Dies nennt sich auch SEO-Copywriting. Interessanterweise schreiben Webseitenbesitzer, sobald sie ihre Benutzer in den Vordergrund stellen, automatisch nützliche Inhalte. Diese werden dann von Suchmaschinen belohnt, da Google, Bing & Co. sich auf Benutzer konzentrieren.

Es gibt zahlreiche Hinweise, die darauf hindeuten, dass Google Websites mit einem starken Nutzerengagement belohnt. Wenn es um SEO geht, wird das Engagement der Nutzer häufig an der Zeit gemessen, die der Nutzer auf der Website verbringt. Je länger sich Besucher dort aufhalten, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich mit den angebotenen Inhalten beschäftigen.

In der Regel führt eine höhere durchschnittliche Zeit vor Ort zu einer höheren organischen Gesamtposition auf der Ergebnisseite der Google-Suchmaschine.

Zudem gibt es auch eine Korrelation zwischen der Absprungrate oder dem Prozentsatz der Besucher, die die Website ohne Interaktion verlassen. Die Absprungrate wirkt sich auf die Position einer Website in den Google-Suchrankings aus.

Mehr Zeit auf einer Website und niedrigere Absprungraten signalisieren Google, dass Nutzer sich mit den Inhalten beschäftigen, weil sie sie für wertvoll halten. Da die Suchmaschine nur die besten Suchergebnisse für ihre Benutzer bereitstellen möchte, werden diese Websites mit höherem Engagement belohnt.

Es gibt einige Möglichkeiten, wie sich Datenverkehr und Engagement verbessern lassen, um die Website-Platzierungen zu verbessern:

  • Einfach zu lesende Inhalte: Um Nutzer länger auf der Website zu halten, müssen Inhalte leicht lesbar sein. Kurze Sätze und Absätze verbessern die Lesbarkeit. Überschriften und Aufzählungszeichen über den Text verteilt vereinfachen das Scannen der Inhalte.
  • Ansprechende Bilder: Durch die Verwendung hochwertiger und überzeugender Bilder lässt sich der Text optisch aufbereiten und sinnvoll aufteilen.
  • Wichtigste Fakten zuerst nennen: Um Besucher zum weiterlesen zu bewegen, sollten die wichtigsten Informationen gleich zu Beginn der Seite genannt werden. Dies hilft Lesern festzustellen, ob sie weiterlesen möchten oder nicht.

 

SEO-Tipp #3: Externe Verlinkungen zu relevanten Webseiten

Links zu anderen Blogs sind für das Wachstum unerlässlich. Die meisten Leute denken, dass das Verknüpfen mit anderen relevanten und bekannten Inhaltsseiten schlecht ist, da dies dazu führt, dass Besucher die eigene Website verlassen. Links zu anderen Websites können jedoch nachweislichen Datenverkehr senden. Dadurch wird die eigene Seite wertvoller und als verlässliche Quelle eingestuft.

Wer nichts geben will, kann auch nicht erwarten, dass andere etwas geben. Wollen Webseitenbetreiber beispielsweise Zitate von seriösen Blogs erhalten, sollten sie bereit sein, von ihrem eigenen Inhalt aus auf diese zu verlinken. Natürlich sollten sie nur auf Inhaltsseiten verlinken, die einen Mehrwert bieten. Dies ist eine bewährte SEO-Praxis.

 

SEO-Tipp #4: Vertrauenswürdige Links von anderen Seiten

Backlinks bleiben weitgehend das Rückgrat der Suchmaschinenrankings. Wer Follow-Links mit Dont-Follow-Links kombiniert, erhält ein natürliches Linkprofil, das von Google belohnt wird. Beim Content-Marketing geht es darum, Inhalte zu erstellen, die es wert sind, geteilt zu werden, und den Drang und die Dringlichkeit zu erzeugen, die Menschen mit der Seite verknüpfen. Wer in seiner Branche führend ist, erstellt nützliche Inhalte und lässt sich von bekannten Blogs verlinken.

Je hochwertiger und relevanter die eigenen Inhalte sind, desto mehr Menschen werden darauf verlinken wollen.

 

SEO-Tipp #5: Analysieren und lernen

Webseitenbetreiber nutzen die Webanalyse am besten von Anfang an. Sobald die eigenen SEO- Ziele feststehen, benötigen sie eine Software für die effektive Überwachung. Mit Google Analytics, der Google Search Console und anderen proprietären Softwarelösungen für die Webanalyse lässt sich der Erfolg mit wenigen Klicks bewerten. Andere Tools zeigen, welche Besucher auf die eigene Website geklickt und wie sie sie verlassen haben.

Wichtig: Die Webanalyse sollte eingerichtet sein, bevor der erste Besucher auf die Webseite oder Landingpage gelangt.

 

SEO-Tipp #6: URLs müssen lesbar sein

Wie bereits erwähnt konzentrieren sich Suchmaschinen immer auf die Benutzer. Aus diesem Grund sollten Webseitenbetreiber nur eindeutige und aussagekräftige URLs verwenden. Wenn Benutzer die URLs nicht lesen oder verstehen können, verwirren diese URLs wahrscheinlich auch Suchmaschinen.

Selbst im Zeitalter der Suchevolution, einschließlich RankBrain, sind Suchspinnen immer noch Programme, keine Menschen. Sie müssen entsprechend behandelt werden. Jede URL sollte maximal zwei bis vier Wörter enthalten. Benutzer können sich URLs leichter merken, die suchmaschinenfreundlich und einfach einzugeben sind.

Suchmaschinen können verrückte, dynamisch generierte URLs nicht entschlüsseln und versuchen es auch nicht. Stattdessen lesen sie nur die Wörter in URLs, genauso wie sie den Inhalt der Seite lesen. Dies hilft ihnen dabei, den Content besser zu verstehen und mit dem Zielmarkt zu verbinden.

Beispiel: Angenommen, Sie möchten eine braune Ledercouch kaufen, auf welche URL würden Sie klicken?

  1. http://IhreDomain.de/Braunleder-Couches
  2.  http://IhreDomain.de/index.php?=651f2524=t55x=?p=127

Wohl eher auf die erste URL, oder?

 

SEO-Tipp #7: Individuelle Meta-Beschreibungen als optimaler Einstieg

Ein weiterer wichtiger SEO-Tipp sind perfekt formulierte Meta-Beschreibungen. Wenn Google die Seite den Nutzern als Suchergebnis anzeigt, sehen diese die Beschreibung als Erstes.

Grundsätzlich mag Google keine doppelten Inhalte. Ja, manchmal muss auf einer anderen Seite ein Absatz oder ein Satz (und ein Verweis auf die Quelle) angegeben werden, aber wenn das Kopieren zur Norm wird, kommt es schnell zu Google-Sanktionen. In ähnlicher Weise können doppelte Beschreibungen Probleme verursachen. Auch wenn diese nicht sofort sanktioniert werden, werden sie Benutzern keine gute Erfahrung bieten.

Die Meta-Beschreibung darf niemals identisch sein. Zwischen den verschiedenen Themen besteht ein großer Unterschied und die Meta-Beschreibung sollte diese Tatsache widerspiegeln. Wer mit WordPress arbeitet, kann doppelte Beschreibungen leicht korrigieren, indem SEO-Paket oder das passende Plug-in installiert wird.

 

SEO-Tipp #8: Social-Media-Präsenz stärken und soziale Signale senden

Die sogenannten Social Signals spielen im Suchmaschinen-Ranking eine entscheidende Rolle. Soziale Signale können das Ranking von Suchmaschinen erheblich beeinflussen. Doch wie lassen sich soziale Signale generieren? Webseitenbetreiber erstellen einfach nützliche Inhalte, die es wert sind, geteilt zu werden. Außerdem brauchen sie die passenden Schaltflächen, über die die eigenen Beiträge geteilt und einfach angezeigt werden können. Zudem sollten sie die Menschen dazu ermutigen, ihre Beiträge zu teilen. Webseitenbetreiber können beispielsweise Wettbewerbe in sozialen Netzwerken organisieren, um noch mehr Anteil zu gewinnen.

Dies ist einer der SEO-Tricks, der eher nach Marketingberatung klingt. Social Media spielt jedoch eine wichtige Rolle in der Strategie zur Suchmaschinenoptimierung. Zunächst einmal rangieren sämtliche Social-Media-Profile in den Suchmaschinen. Tatsächlich werden für viele Unternehmen die Social-Media-Profile in den Top-Ergebnissen für Sucheinträge angezeigt. Dies bedeutet, dass Leads möglicherweise zuerst auf Social-Media-Seiten klicken, um mehr über die Webseite zu erfahren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, wie Links zu Inhalten in sozialen Medien dazu beitragen können, den Suchrang zu verbessern. Deshalb ist es für Webseiten so wichtig, qualitativ hochwertige Inhalte auf ihren Social-Media-Seiten zu teilen.

 

SEO-Tipp #9: Media-Inhalte optimieren

Bilder sind für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich. Google hat sogar einen separaten Bereich für Bildsuchergebnisse angegeben. Das sollte jedem Webseitenbesitzer sagen, wie wichtig das Bild für die Rankings sind. Wie suchen Benutzer, wenn sie nach einem bestimmten Foto oder einer Grafik „googeln“? Mit Schlüsselwörtern. Aus diesem Grund verwenden erfolgreiche Webseitenbetreiber die richtigen Keywords im Bildnamen und im zugehörigen Text, wie beispielsweise dem Titel. Media-Inhalte zu optimieren ist jedoch kein Freifahrtschein für Keyword- Stuffing.

Auffällig ist, dass bei nahezu jeder Google-Suche mindestens ein Videoergebnis zurückgegeben wird. Dies liegt daran, dass Nutzer von Suchmaschinen lieber auf Videoinhalte zurückgreifen und Google ihnen genau diese Ergebnisse bereitstellen möchte. Durch die Erstellung optimierter Online-Videoinhalte erhöhen Webseitenbetreiber die Wahrscheinlichkeit, dass sie in den Videoergebnissen der Google-Suche angezeigt werden.

Neben dem Erstellen und Veröffentlichen von mehr Videoinhalten ist auch auf die Optimierung bei YouTube zu achten. Der Großteil der Videoergebnisse auf der Ergebnisseite der Google- Suchmaschine stammt von YouTube. Dies sollte nicht überraschen, da YouTube mit mehr als drei Milliarden Suchanfragen pro Monat die zweitbeliebteste Suchmaschine ist.

Bei der Optimierung des YouTube-Videoinhalts für Suchmaschinen ist Folgendes zu beachten:

  • Ansprechender und SEO-freundlicher Videotitel: Die Keywords am Anfang des Videotitels geben klar an, um was es sich bei dem Video handelt.
  • Prägnante Videobeschreibung: Hier ist es ebenfalls wichtig, Keywords einzuschließen, aber auch so aussagekräftig wie möglich zu sein. So weiß sowohl Google als auch der Zuschauer, worum es im Video geht.
  • Ansprechende Miniaturansichten: Auch wenn Google dies bei der Einstufung der Inhalte möglicherweise nicht berücksichtigt, bestimmen Nutzer anhand der Miniaturansicht, ob sie das Video anschauen möchten oder nicht.

 

SEO-Tipp #10: Einzigartigkeit in Content und Programmierung

Content-Marketing spielt eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des Suchmaschinenrankings. Mit Inhalten können Webseitenbetreiber nicht nur auf bestimmte Keywords und Themen abzielen, nach denen die idealen Käufer suchen, sondern auch wichtige Gelegenheit abdecken, mit den Lesern in Kontakt zu treten. So bieten sie echten Mehrwert, der sie von der Konkurrenz abhebt.

Der Schlüssel zur Erstellung ansprechender und wertvoller Inhalte liegt in der Recherche im eigenen Zielmarkt, um herauszufinden, welche Themen Besucher am meisten interessieren. Die Inhalte sollten über die reine Erläuterung der Produkte oder Dienstleistungen und die Erörterung der Vorteile der eigenen Marke für die Verbraucher hinausgehen. Wer proaktiv mit den Lesern in Kontakt treten möchte, muss Inhalte erstellen, die deren Herausforderungen und Anliegen aufzeigen.

Webseitenbetreiber benötigen originelle und hochwertige Inhalte im Langformat, wenn sie in Suchmaschinen aufsteigen möchten. Artikel mit 500 Wörtern sind natürlich ein guter Anfang, doch Leser und Suchalgorithmen wollen mehr. Mit Tonnen von Artikeln, die um dieselben Keywords konkurrieren, behandelt Google die Wortanzahl jetzt als wesentlichen Rankingfaktor.

Neben der Auswahl von Themen, die für das Publikum relevant sind, sollten Webseitenbetreiber auch auf Suchbegriffe achten. Ausführliche Keyword-Recherchen zeigen, wie Leser nach Produkten und Dienstleistungen suchen und welche Schlüsselwörter sie verwenden. Sobald die eigene Keyword-Recherche abgeschlossen ist, lassen sich Inhalte noch effektiver für Suchmaschinen optimieren.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei Content und Programmierung ist die Aktualität der Inhalte. Suchmaschinen belohnen Websites, die regelmäßig neuen Content bereitstellen. Hier kommt der eigene Blog ins Spiel. Indem qualitativ hochwertigen Blog-Inhalt auf konsistenter Basis erstellt wird, bekommen Suchmaschinen immer neue indexierbare Seiten. Diese bieten nicht nur mehr Informationen für die Leser, sondern auch neue Aufgaben für die Suchmaschinen-Crawler.

 

Fazit

Um einen besseren Rang in Suchmaschinen zu erreichen und einen höheren organischen Traffic zu erzielen, müssen Webseitenbetreiber in erster Linie die Regeln der Suchmaschinenoptimierung einhalten. Mit diesen SEO-Tricks sollten sie jedoch in kürzester Zeit auf dem Weg sein, eine optimierte Website zu erstellen. Natürlich ist eine gute organische Sichtbarkeit bei Google immer mit harter Arbeit verbunden. Das erste, was Webseitenbetreiber berücksichtigen sollten, sind die Leser selbst. Schließlich gilt es in erster Linie, deren Erwartungen zu erfüllen. Phil Poosch argumentiert sogar, dass der Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ für ihn nicht aktuell ist. Eher sollte SEO als Optimierung des Sucherlebnisses interpretiert werden. Wer also die Erwartungen der Benutzer erfüllt, dem bieten Suchmaschinen eine wertvolle Belohnung für die harte Arbeit.

 

Über den Autor:
Phil Poosch ist seit über 10 Jahren im digitalen Markt aktiv und berät und begleitet als SEO- Experte mittelständische und Großunternehmen im Bereich des digitalen Vertriebs und Verkaufs. Für Agenturen und Unternehmen steht er mit seinem Team im Bereich der Suchmaschinenoptimierung als Partner und Dienstleister zur Seite und sorgt mit seiner Arbeit nachweisbar für mehr Besucher (Traffic), Anfragen & Umsatz.

 

 

Bild: Depositphotos.com/garagestock, privat