Eine Dokumentation über Taylor Swift

In der Dokumentation „Miss Americana“ über Taylor Swift (Netflix) zeigt sich der Popstar von seiner kreativen normalen Seite. Sie will einfach nur glücklich sein, während sie am liebsten mit ihren Freunden kocht oder ihre Katze in ihrem Rucksack mit sich herum trägt. Das Bild welches entstanden ist, während sie ihre Katze im Rucksack mit sich herumträgt, verbreitet sich rasend schnell im Internet, das liegt wohl daran das sich daraus viele lustige Memes erstellen lassen.Denn es ist nicht nur eine Huldigung an einen Popstar, sondern eine eineinhalbstündige Zusammenfassung der internationalen millennial culture.

Der Film zieht sich an der Frage nach ihrer persönlichen Zufriedenheit entlang. Mit Hilfe von Rückblicken kann man ihren Weg vom Country-Sternchen zum Megastar nachvollziehen. Jedoch liegt der Fokus auf Alltagssituationen, in denen sie ihren liebsten Beschäftigungen nachgeht. Es wird über das Dreißigwerden und das Glücklichsein sinniert. Aber natürlich gibt es auch tiefgründige Szenen, so sieht man zum Beispiel wie sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten kann und Mama Swift als Ersatztherapeutin herhalten muss, wenn es darum geht, dass ihr die politische antirepublikanische Haltung nicht zugetraut wird.
Es scheint auf den ersten Blick auch alles sehr klischeehaft, wobei es gerade für die Generation-Y-Gefährten absolut nachvollziehbar ist. Man möchte aus der Realität ans Handy flüchten und nicht so richtig erwachsen werden, dabei aber trotzdem den Anspruch haben achtsam mit sich und der Umwelt umzugehen. Taylor Swift teilt mit, dass man sich diesem Gefühl voll und ganz hingeben soll.

 

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