Dossier_03_17

ERFOLG Magazin Dossier – Ist selbständig gleich „selbst“ und „ständig“?

Warum schrecken so viele Menschen, die das berufliche Fachwissen und -können haben, davor zurück, sich selbständig zu machen? Das liegt an mehreren Faktoren: zum einen an dem behördlichen Papierkrieg, an Versicherungen, Anmeldungen und der Angst, sich aus Unwissenheit in den damit verbundenen Fallstricken zu verheddern. Zum anderen an der Aussicht, sich neben der eigentlichen Leistung für den Kunden nicht nur um die Buchführung, sondern auch um Einkauf und Kundengewinn kümmern zu müssen – am Besten alles gleichzeitig. Ein Sprichwort sagt, „selbständig“ besteht nicht umsonst aus den Wortteilen „selbst“ und „ständig“. Was haben die, die sich trotzdem auf dieses Wagnis einlassen? Eine sehr genaue Vorstellung davon, wo sie mit ihrem Betrieb hinwollen und einen Plan, wie sie da auch hinkommen. Rückschläge sind in diesem Plan genauso selbstverständlich einkalkuliert wie die Gewinne. Die ersten Mitarbeiter sind eingestellt, das Geschäft läuft und trotzdem schafft es ein Unternehmen nicht über einen gewissen Punkt hinaus? Immer noch ist der Chef oder die Chefin selbst und ständig damit beschäftigt, an allen Ecken aufzufangen, was sonst keiner kann und tut und das oftmals auch am Wochenende? Natürlich gehört Passion zu den essentiellen Zutaten für ein erfolgreiches Geschäft. Aber ist das erfolgreiche Geschäftsführung, wenn man sich als Eigner im täglichen Arbeitsgeschehen aufreibt? Wie schaffen es andere Unternehmensgründer, sich aus dem Tagesgeschäft langsam herauszuziehen und die Firma trotzdem auf Erfolgskurs zu halten?

Michael Lamm und Daniel Krespach machen es vor. Sie haben bereits mehrere Unternehmen gegründet. Sie haben für sich Vorgehensweisen entwickelt, die es ihnen ermöglichen, ihre Firmen mit drei bis sechs Arbeitsstunden in der Woche auf den Erfolgspfad zu führen. Dieses Wissen geben sie nun an unsere Leser weiter.

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Bild: Kotangens/Depositphotos