Johnny Depp: Pleitegeier im Schlaraffenland

 

Von Andreas Enrico Brell 

Haben Sie Vorbilder? Sind das etwa Promis, die Ihnen Einblick in ihr Leben gewähren? Bewundern Sie vielleicht die Familie Geiss, die auf RTL2 ihr Luxusleben zur Schau stellt oder Reality Shows, bei denen sich Menschen zu aberwitzigen Aktionen hinreißen lassen, um am Ende etwas Geld mit nach Hause zu nehmen? Fragen Sie sich doch einmal, was Ihre Vorbilder in Ihnen auslösen. Sie werden unbewusst daraus Ihr persönliches Weltbild entwickeln. Wer sich davon einlullen lässt, kann schnell sein eigenes Leben aus den Augen verlieren. Vor allem in finanzieller Hinsicht. Und da üben einige Promis nicht wirklich Vorbildwirkung aus.

 

Nehmen Sie sich daran besser (k)ein Beispiel

Prominente Beispiele für finanzielle Eskapaden sind zahlreich. Zuletzt war es Boris Becker, der mit Meldungen seiner angeblichen Insolvenz einen medialen Sturm entfachte. Oder nehmen wir den Fall Johnny Depp. Der Star aus „Fluch der Karibik“ ist ebenfalls aus finanziellen Gründen in die Schlagzeilen geraten. Medienberichten zufolge soll er deutlich über seine Verhältnisse leben und im Monat zwei Millionen Euro ausgeben. Was tatsächlich den Tatsachen entspricht, wissen wir als Öffentlichkeit nicht. Es spielt auch eine untergeordnete Rolle, ob er wirklich pleite ist, denn es gibt immer wieder derartige Geschichten. Bei bekannten Personen werden diese aber intensiver ausgeschlachtet und sind somit ein vielbeachtetes Spiegelbild der Gesellschaft. Dann wird es für Personen, die sich davon beeindrucken lassen, gefährlich. Sie könnten leicht in die Falle geraten, ähnlich großzügig zu leben und damit ihr Geld nicht mehr im Griff zu haben.

 

Die Fatalität der Ratenkäufe

Sie kennen das vielleicht auch von ihren Nachbarn. Sie wollen haben, was die schon besitzen. Und umgekehrt. Man schaukelt sich an den diversen Bedürfnissen des Seins und Habens gegenseitig hoch. Und Geld ist dabei scheinbar kein Problem, denn was nicht da ist, kann man ja auf Pump besorgen. Wenn Sie auf Raten kaufen, machen Sie sich etwas vor. Nämlich, dass Sie sich die neue Küche leisten können. Und das stimmt eben nicht, sonst würden Sie bar bezahlen. Ein fataler Kreislauf beginnt!

 

Wer finanziell erfolgreich sein will, muss neu denken

Finanzielles Erfolgsdenken bedeutet, sich an finanziellen Promi-Eskapaden oder dem überzogenen Konsumverhalten der lieben Nachbarn kein Bespiel zu nehmen, jeden Gedanken einer Prüfung zu unterziehen und ihn nicht ungefiltert in Ihr privates Schubladensystem im Gehirn aufzunehmen. Wenn Sie finanziell erfolgreich werden wollen, ist es vielmehr der richtige Weg, sich intensiv mit der mentalen Seite des Geldes zu beschäftigen. Suchen Sie sich positive Geld-Vorbilder, denn nicht jeder erliegt dem Konsumrausch. Es gibt viele Menschen, die finanziell erfolgreich sind und verantwortlich mit Geld umgehen. Übernehmen auch Sie die Verantwortung für Ihre Finanzen und Ihr Leben! Bevor Sie sich um Ihren avisierten Kontostand und wie Sie dorthin gelangen kümmern, sollten Sie Ihre Einstellung prüfen. Wenn Geld Ihr Leben…

 

 

 

Andreas Enrico Brell
ist Geldtrainer, Autor, Redner und Mitbegründer der Online Plattform „LEBEN leben“.

 

 

 

Dies ist nur ein Auszug aus dem aktuellen ERFOLG Printmagazin.

 

 

 

Den ganzen Artikel kannst du im  aktuellen Erfolg Magazin lesen!

 

 

 

 

Bilder: Brell, Depositphotos/popularImages

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