Mark Wahlberg: Von der Gosse in die Charts und zurück

Doch er verließ die Band relativ früh, weit bevor ihr der Durchbruch gelang. Leider widmete er sich einem anderen Karrierezweig – der Kleinkriminalität. Die Palette ist reichlich: Bedrohung, Körperverletzung, rassistische Äußerungen, Vandalismus und Diebstahl waren dabei. Tatsächlich wurde er mit 16 Jahren sogar zu zwei Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt. Davon saß er jedoch nur 45 Tage ab. Bis zum 21. Lebensjahr hatte er sich nicht im Griff, weil er seinem Nachbarn den Unterkiefer brach bei einer Auseinandersetzung. Natürlich hatte er durch seine Verfehlungen auch keinen Schulabschluss. Seinen High-School-Ab-schluss holte er dann im Jahr 2013 nach

Lebensretter – Bruder Besonders sein Bruder Donnie, der mittlerweile sehr erfolgreich mit „New Kids on the block“ war, machte sich Sorgen um den kleinen Bruder. Damit er nicht weiter abrutscht, nahm der große Bruder Geld in die Hand und finanzierte Mark 1991 ein eigenes Musikprojekt, welches ihn resozialisieren sollte. Und wie es das tat. Seine Band „Marky Mark and the Funky Bunch“ erhielten mit ihrem ersten Album Platin Status. Ein unglaublicher Erfolg, auf den viele weitere folgten. Während Mark die Musikcharts dominierte, entdeckte ihn der Modeschöpfer Calvin Klein als Werbeikone für seine Kampagnen. Kaum ein Mädchenzimmer kam Anfang der 90er Jahre ohne ein Poster mit dem muskelbepackten Popstar aus. Der Turnaround gelang den beiden Brüdern in wahrhaft großartiger Manier. Schauspielkarriere incoming Doch die Musikbranche schien ihm zu wenig. Bereits 1994 gab er neben Danny DeVito sein Leinwanddebüt in der Militärkomödie: „Mr. Bill“. Weitere Film-beteiligungen von Wahlberg folgten. Er spielte in namhaften Filmen wie: „Boogi Nights“, „Three Kings“, „Planet der Affen“, „The Italian Job“ und „Departed“. Er etablierte sich nach und nach im Schauspielbusiness, wie seine Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen unter Beweis stellen. Er stieg zu den Bestverdienern in Hollywood auf. Eine Karriere, die dem Jungen von der Straße wohl wenige zugetraut haben, außer sein Bruder vielleicht. 2007 fungierte er beim Film: „Helden der Nacht – We Own the Night“, in welchem er mit Joaquin Phoenix zusammenarbeitete, sogar als Filmproduzent.

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