Mit 27 Millionär: Interview mit Torben Käselow

Torben Käselow war mit 27 Millionär. Ohne Studium oder Erbschaft hat er es geschafft, sich ein Millionenvermögen durch Immobilien aufzubauen. Wie er das gemacht hat, verrät er im Gespräch mit Julien Backhaus.

 

Torben, du hast mit Mitte 20 begonnen, Mietshäuser zu kaufen. Hattest du keine Angst, dass da was schief geht?

Ich habe mit 25 meine erste Wohnung in Ahrensburg (bei Hamburg) gekauft. Ja, Angst hatte ich. Doch ich wusste, wenn man etwas erreichen will, dann muss man sich seiner Angst stellen. Heute schmunzle ich darüber, denn es gibt nichts beim Immobilienerwerb wovor ich noch Angst haben müsste. Es gibt für alles Lösungen. Auch wenn das jetzt evtl. sehr überzeugt von mir klingen mag, doch ich weiß dass ich mich 100% auf mich verlassen kann. Selbst wenn mal etwas schief gehen sollte, so sind mein Wissen, meine Kontakte und mein unbändiger Drang die Dinge die ich mir vornehme auch zu erreichen, heute so groß, dass ich  i m m e r  wieder den Weg nach oben finden werde. -Fehler machen darf man, stürzen auch. Doch eines darf nie: Liegen bleiben!

 

Woher hast du das ganze Wissen, das man als Immobilieninvestor benötigt?

Alles learning by doing! Das Wissen kommt automatisch, indem man einfach „macht“. Alle Erfolgreichen haben klein angefangen.

 

Torben Käselow in seinem Büro im Gespräch mit Julien Backhaus

Torben Käselow in seinem Büro im Gespräch mit Julien Backhaus

Du sagst in deinem Buch, das sich Menschen über Immobilien einen Vermögenswert schaffen sollen. Sind Immobilien tatsächlich was für jedermann?

Ja und Nein. Theoretisch ja, weil jeder Immobilien kennt. Jeder ist in der Regel in einer Immobilie aufgewachsen. Und nein deshalb, weil in Immobilien auch Menschen leben -nämlich Mieter. Nicht jeder Immobilienerwerber kann es innerlich verkraften, sich mit diesen Menschen mental auseinandersetzen zu müssen. Viele Mieter sind sehr fordernd, zahlen nicht immer pünktlich ihre Miete, behandeln die Immobilie nicht immer gerade förderlich und können einem sogar (bitte verzeihe mir den Ausdruck) den letzten Nerv rauben. Man darf sich als Immobilieninvestor daher niemals zum Sklaven seiner Mieter machen lassen. Viele Mieter-Anliegen sind zudem mit dem Einsatz von Geld verbunden. Wer diesen Druck mental nicht standhält, der sollte sich eine andere Investment-Art suchen.

 

Jetzt mit 29 bist du finanziell unabhängig. Und nun?

Es hat ca. zwei Jahre gedauert mein Buch auf den Markt zu bringen, vom ersten geschriebenen Wort bis hin zur heutigen Veröffentlichung im FinanzBuch Verlag. Zum Zeitpunkt des Erreichens der „finanziellen Unabhängigkeit“ war ich 27. Heute betreibe ich weiterhin meine Maklerfirma im Hamburger Großraum, kaufe Immobilien und vergrößere so kontinuierlich unseren Immobilienbestand. Ich möchte nicht, wie die meisten, die ein Buch geschrieben haben, nur als Redner auf der Bühne stehen. Ich bin Immobilieninvestor und werde das auch immer bleiben!

 

Danke für das Interview.

Sehr gerne.

 

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Das Interview entstand ursprünglich für Sachwert Magazin.