Regelmäßiges Gehirnjogging kann Erfolgschancen verbessern

Der berufliche Erfolg ist eng mit der Lernleistung verbunden. Nur wer bereit ist, konzentriert und andauernd zu lernen, um so für berufliche Weiterentwicklungen gewappnet zu sein, wird langfristig bestehen können. Die individuelle Lernleistung hängt von verschiedenen Faktoren ab, kann aber auch durch Gehirnjogging dauerhaft verbessert werden. 

Beim Gehirnjogging handelt es sich um ein gezieltes Gedächtnistraining. Schon seit einigen Jahren beschäftigen sich neuropsychologische Studien immer wieder mit der Frage, wie die Basis für Erfolg, konzentriertes Arbeiten und effizientes Lernen geschaffen werden. Immer wieder empfehlen Wissenschaftler dabei das gezielte Gedächtnistraining. Es hilft dabei, Negativfaktoren wie beispielsweise Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Ablenkungen in den Hintergrund zu schieben, um sich auf das effiziente Arbeiten zu konzentrieren.

 

Gehirnjogging spricht Arbeitsspeicher an

Das Gehirnjogging basiert auf der Durchführung verschiedener Übungen, die darauf ausgerichtet sind, die im Gehirn vorhandenen Arbeitsspeicher aufzufüllen. Die Arbeitsspeicher sind ausgeprägte Leistungsbereiche. Hier werden sämtliche Informationen verarbeitet. Werden die Arbeitsspeicher trainiert, kann zum einen die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung erhöht und zum anderen gezielt die Merkspanne gespeichert werden.

Eine gezielte Steigerung der Lern- und Gedächtnisfähigkeit durch Gehirnjogging ist jederzeit möglich. Von den Erfolgen, die beim Gedächtnistraining erzielt werden, profitiert zudem der gesamte Körper. So sorgt die höhere Gedächtnisleistung für mehr Lebensfreude und stärkt das Selbstbewusstsein. Weiterhin wird die Kommunikationsfähigkeit erhöht. Durch das wachsende Selbstvertrauen fällt es wiederum leichter, auch anspruchsvolle Tätigkeiten zu bewältigen.

 

Für wen bietet sich Gehirnjogging an?

Ein gut funktionierender, persönlicher Arbeitsspeicher ist in der Ausbildung genauso vorteilhaft wie im Beruf. Besonders wichtig ist ein gutes Gehirnjogging dabei am Anfang der eigenen beruflichen Laufbahn. Gerade Studenten profitieren erheblich von dem effizienten Gedächtnistraining. Sie können durch die Übungen die Grundlagen dafür legen, dass auch komplexe Lerninhalte ausgesprochen schnell und umfassend verarbeitet werden. Zwar geht das Gedächtnistraining zunächst mit einem hohen Zeitaufwand einher, dieser macht sich aber wiederum durch Zeitersparnisse bei der Prüfungsvorbereitung positiv bemerkbar.

Es gibt verschiedene Angebote für das Gehirnjogging. Einer der Klassiker, der bis heute viel Zuspruch erntet, ist der Zauberwürfel. Zauberwürfel schulen die eigene Gehirnaktivität, regen aber auch zum Durchhalten an. Wurden sie richtig gelöst, tragen sie zu einem positiven und ausgeprägten Selbstbewusstsein bei. Häufig werden sie als Spielzeug für Kinder abgetan. Dabei gibt es die Zauberwürfel in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfänger als auch Geübte immer wieder aufs Neue herausgefordert werden können. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade werden beispielsweise durch eine unterschiedliche Anzahl an Farben und Mustern umgesetzt.

 

Das Gehirn verändert sich anhaltend

Noch vor wenigen Jahren nahmen Wissenschaftler an, dass das Gehirn starr ist. Durch umfassende Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass sich das Gehirn auch im Erwachsenenalter noch weiterentwickelt und verändert. Die Veränderungen erfolgen dabei auch auf physischer Ebene. Im Gehirn fallen die Veränderungen jedoch deutlich kompakter aus. Bis heute ist kaum bekannt, wie sich das Gehirn wirklich weiterentwickelt und welches Potenzial dahinter steckt. Demnach sind die Veränderungen keineswegs so beeinflussbar wie beispielsweise die Muskeln des Menschen durch intensives Krafttraining. Neben dem Zauberwürfel gibt es eine Reihe von Gehirnjogging-Übungen, die dazu beitragen sollen, die Gedächtnisleistung zu verbessern. Eine Übung, die zuletzt immer mehr Anklang fand, ist das Zahlenspiel Sudoku.

 

 

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