Warum Kampfkunst der ideale Ausgleich ist

Judo, Wing Tsun und Co für Kinder und Erwachsene

Der Arbeitsalltag ist oft stressig und auch in der Schule steigen die Anforderungen. Abschalten ist wichtig – und das geht ideal mit Kampfkunst. Warum Kampfsport die ideale körperliche und mentale Herausforderung ist, um gelassen zu bleiben.

 

Was ist Kampfkunst?

Unter Kampfkunst fallen Stile, die Techniken der körperlichen Auseinandersetzung mit einem Gegner lehren. Bewegungsmuster werden in gewissen Abläufen unterrichtet. Die Regeln der Kampfkunst reichen bis in den Alltag hinein und steigern die bewusste Ernährung und einen achtsamen Lebensweg. Der Kampfsport ist ein aus der Kampfkunst entstandene Vergleichskampf.

 

Training und mentale Stärke

Vor allem der Kampfsport bietet eine tolle Kombination aus körperlichem Training und mentaler Stärke. Verbunden werden die Einheiten mit richtiger Atmung und Meditation. Menschen, die sich für eine Art der Kampfkunst entscheiden, finden Ruhe bei Konzentration.  Durch den Fokus der Lehrstunden können Kampfkünstler neue Energie sammeln und sich Herausforderungen im Job besser stellen.

Sei es als Wettkampfsport, als Selbstverteidigung oder als spirituelle Einheit: Hier finden Sie die Top 5 der Kampfkunst-Stile:

 

Jeet Kune Do: Bruce Lee prägte diesen Stil

Übersetzt heißt diese Art „Der Weg der abgefangenen Faust“. Kampfsportlegende Bruce Leehat diesen Stil geprägt. Bei Jeet Kune Do sucht man traditionelle Bewegungen vergebens. Der Nahkampf ist hier vorherrschend. Mehrere Stile sind eingeflossen, so dass auch Teilnehmer eines Kurses verschiedene Kampfkünste miteinander kombinieren können und sollten. Wer gerne spontan agiert, ist mit Jeet June Do bestens beraten. Die Kampfsportart ist etwas für Anspruchsvolle.

 

Jiu Jitsu aus Brasilien

Brazilian Jiu Jitsu ist äußerst effizient und wird oft als Basis aller Wettkämpfe bei den gemischten Kampfsportart-Wettbewerben eingesetzt. Brazilian Jiu Jitsu ist eine Weiterentwicklung der japanischen Kampfkünste Judo und Jiu-Jitsu.

 

Muay Thai: Nationalsportart in Thailand

Kickboxen ist dem Muay Thai ähnlich. Das Training ist sehr hart und eher für Erwachsene geeignet, die sich völlig auspowern wollen. Faust- und Ellenbogenschläge kommen zum Einsatz. Ein Interview mit dem Kickboxer Adam Niazi gibt es hier zu lesen.

 

Kung Fu erfordert hohe Körperbeherrschung

Kung Fu ist einer der bekanntesten Kampfkunststile. Von den Schülern werden eine hohe Körperbeherrschung, schnelle Bewegungen und ein wacher Geist gefordert. Alle Bereiche des Menschen werden also angesprochen.

 

Boxen: Die westliche Kampfkunst

Boxen zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Kampfsportarten der Weltund ist vor allem im Westen berühmt. Boxen erfordert nicht nur flinke Fäuste, sondern auch taktische Züge, um den Gegner zu treffen. Kondition wird hier ebenfalls trainiert; Frust kann ideal abgebaut werden.

 

Höhere Fitness durch Kampfsport

Alle Arten des Kampfsports zahlen auf die Fitness ein. Die Körperkontrolle verbessert sich und die Balance wird gefördert. Der gesamte Körper ist in Bewegung, was den Kreislauf stärkt. Dazu ist ein regelmäßiges Training nötig – empfohlen werden 2-3 Einheiten pro Woche.

 

Dem Alltag entfliehen

Kampfkunst erfordert Konzentration, daher ist diese Art des Trainings ideal, um dem Alltag zu entfliehen. Negative Stimmungen können gezielt kanalisiert werden. Nach einer Runde Kung Fu ist man entspannt und gelöst. Zudem stärkt jede Art des Kampfsports das Selbstvertrauen, denn die Einheiten verhelfen zur gezielten Verteidigung – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental.

 

Welcher Kampfsport ist für Kinder geeignet?

Viele Eltern haben Befürchtungen, ihre Kinder in einen Kurs für Kampfsport zu schicken. Das ist jedoch völlig unbegründet, denn es gibt zahlreiche gute Anbieter und Kurse, die pädagogisch wertvoll sind. Beliebt als Einstieg sind Judo, Karate oder Wing Tsun.

Beim Judo können sich Kinder austoben. Halte- und Hebelgriffe werden erlernt und dienen der Persönlichkeitsentwicklung, denn Judo vermittelt nicht nur die nötigen Griffe, sondern auch das Respekt und Disziplin wichtig sind. Einsteigen können Kinder ab 5 Jahre. Beim Wing Tsun hingegen werden Entspannungs- und Konzentrationstechniken an die Hand gegeben. Besonders gut für kleine Wirbelwinde.

Passende Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es zum Beispiel bei TRUST Material in Rudersberg, Backnang oder Sulzbach an der Murr. Auf der Website finden sich weitere Informationen.

 

Kampfkunst für sich entdecken

Einfach mal selbst ausprobieren lautet die Devise bei der Kampfkunst. Es gibt so viele Stile, dass für jeden etwas Passendes dabei ist. Kampfsportarten fördern nicht nur die Fitness, sondern auch die mentale Stärke.

 

 

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