WebID setzt Standards bei Online-Sicherheit

Von Frank S. Jorga

Unsere Welt wird täglich digitaler, Online-Geschäfte prägen unseren Alltag. Und diese Transaktionen sind im Kern nichts Anderes als jene, die wir bislang physisch ausgeführt haben – Face-to-Face mit einem Autoverkäufer, Versicherungsvertreter und Bankangestellten. Jetzt sind wir im Netz, immerhin 80 Prozent der Deutschen. Wir haben nach wie vor unsere per physischem Ausweis dokumentierte Identität, müssen diese aber entsprechend auch online nachweisen, ohne dass jemand unseren Ausweis in der Hand hält.

Eine Bank, die heute einen Kredit online in Minutenschnelle auszahlt, muss trotzdem sicher sein, dass die Identität des Kunden zweifelsfrei feststeht. Die gesetzliche Identität hat sich also nicht geändert – in der Regel ausgedrückt u. a. durch Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht und Anschrift –, ebenso wenig die Mittel zur Identifizierung, und zwar auf der Basis amtlicher Ausweisdokumente und durch Sichtprüfung. Nur der Weg der Legitimierung ist nun ein anderer, nämlich online. Dabei liegt es auf der Hand, dass die Missbrauchsgefahr, und damit auch der Identitätsdiebstahl höher ist – und ebenso die Sicherheitsanforderungen. Denn obwohl es im Internet eine Reihe von unterschiedlichen Identitätsarten gibt – z. B. anonym, pseudonym, selbst erklärt, gesellschaftlich – zählt im Business und besonders beim Abschluss von Verträgen nur die verifizierte Methode.

An dieser Stelle kommen Dienstleister ins Spiel, darunter die WebID als der zentrale Pionier und Macher bei der Video-Identifikation. Mit unserem patentierten Videoidentverfahren können sich Konsumenten sofort und sicher identifizieren – immer, von überall und mit jedem internetfähigen Gerät. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen, unsere Businesskunden, einen zuverlässigen Nachweis über deren Identität. Anbieter aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen mit Kundenkontakt nutzen die WebID-Produkte. Selbst ich finde es immer wieder erstaunlich, wie vielfältig bereits die entsprechenden Online-Transaktionen sind – und entsprechend hoch auch die Nutzung einer rein digital, durch uns nachgewiesenen Identität:

  • Banken: für die Kreditauszahlung, die Kontoeröffnung, den Kreditkartenantrag oder sofortige Konsumentenkredite
  • Car-Sharing und Autovermieter: für den Führerscheincheck
  • Connected Car, also digitale Dienstleistungen im Auto, ein riesiger Wachstumsmarkt: Identitätsüberprüfung
  • Verkaufs- und Dienstleistungsplattformen aller Art: Überprüfung der Identität
  • Mobilfunkanbieter: für das Freischalten der SIM-Karte
  • Internet- und Telefonanbieter: die Identität
  • Lotterie und Spieleanbieter: für die Altersüberprüfung
  • Verwaltung: für Behördengänge, also als „elektronisches Bürgeramt“ – in Deutschland noch mit großem Nachholbedarf

Damit ist die eindrucksvolle Liste noch nicht komplett, und sie wächst täglich. Unser Leben, ja unser Geschäftsleben verlagert sich immer mehr ins Internet und auf Smartphone-Apps. Bei der WebID kommen im Wochentakt Kunden aus neuen Branchen hinzu, aber auch zusätzliche Anwendungsbereiche.

Damit dort – wie aus Ladengeschäften oder vor Bankschaltern gewohnt – die Dienstleistung reibungslos vonstattengeht, arbeitet die WebID mit der modernsten Technologie und erfüllt alle Datenschutzanforderungen, hierzu ist die neue DSGVO hervorzuheben. Oft übertreffen wir sogar die gesetzlichen Auflagen und Vorgaben unserer Kunden, um höchstmöglichen Schutz zu gewährleisten. Als führender Anbieter in Deutschland bieten wir eine Onlineidentifikation, die dem Geldwäschegesetz (GwG) gerecht wird. Mit unserem Hochsicherheits-Ident-Center in Solingen haben wir Sicherheitsmaßstäbe in der Branche gesetzt und uns mit den 100 Geldhäusern, die wir allein im Bankenbereich zu unseren Kunden zählen, als Marktführer positioniert. Betrugsversuche und Dokumentenfälschungen werden sofort und zuverlässig erkannt. Unsere Mitarbeiter erhalten regelmäßige Schulungen durch erfahrene Kriminalbeamte. Für den Endnutzer bedeutet das wiederum, dass der Prozess sorgfältig durchgeführt wird, je nach Dienstleistung – selten länger als fünf Minuten. Diese Zeit aber nehmen sich unsere Mitarbeiter im Ident-Center, um etwa den Ausweis eingehend zu prüfen. Wir checken mittels Profiling aber auch, ob die Person überhaupt zu dem Ausweisdokument gehört. Wir müssen an alle Betrugsszenarien denken, doch all das geschieht natürlich zur Sicherheit unserer Kunden und deren Kunden. Alles in allem stecken hinter unseren Diensten mehrjährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Frank S. Jorga (v.l.) und Thomas Fürst (v.r.) Co-CEO und Gründer von WebID Solutions GmbH

Kern unserer Arbeit ist der Nachweis der Identität mit allen ihren Facetten, etwa für die Altersprüfung. Ist die Identität jedoch erst einmal geklärt, können sich weitere Dienstleistungen aus dem realen Leben daran anschließen, nämlich der Abschluss von Verträgen. Hierfür nutzen wir die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES). Damit wird ein nahtloser digitaler Prozess für Online-Geschäfte geschaffen, der Videoidentifikation und Vertragsunterzeichnung verknüpft. Und diese elektronisch unterzeichneten Verträge sind ebenso rechtssicher und gültig wie handsignierte Dokumente. Für beide – unsere Businesskunden und deren Kunden, die wir legitimeren – ist es ein Gewinn. Sie können umgehend das Geschäft umsetzen: also mit dem Leihwagen losfahren, den Kredit ausgezahlt bekommen und das Glück im Lotto versuchen.

Damit dabei alle auch auf ihre Kosten kommen, liegt die Schutz-Messlatte ganz weit oben. Und mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) werden die Vorschriften ab Mai 2018 sogar noch verschärft. WebID erfüllt die Vorschriften zur Gänze. Gleichzeitig bauen immer mehr Kunden, auch aus neuen Branchen, auf unseren Service. In den vergangenen zwölf Monaten haben wir daher unser Personal um mehrere Hundert Mitarbeiter erweitert. Sie arbeiten täglich daran, die Identitäten – die keineswegs virtuell, sondern ganz real und verletzlich sind – zu schützen.

 

Bilder: WebID Solutions GmbH