Wie KI die Wirtschaft verändern

Die Menschheit hat bereits drei Revolutionen durchlaufen, die Veränderungen in diversen Segmenten brachten. Unter eines dieser Segmente fällt auch die Wirtschaft, die sich allem voran durch die jetzige Revolution verändert: Die digitale Revolution. Sie bringt künstliche Intelligenz, additive Fertigungstechniken und eine schier allumfassende Vernetzung mit sich. Dies alles erhöht die Anforderungen an Unternehmen und verlangt ihnen Innovationskraft ab. Denn wer nicht innovativ ist, droht, von innovationsorientierten Unternehmen vom Markt verdrängt zu werden.

 

Künstliche Intelligenz: Von selbstfahrenden Autos und Abwicklung der Bürokratie

Die Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist der Wachstumszweig, in den verstärkt investiert wird. Denn unmittelbar mit der Künstlichen Intelligenz verbunden ist die Hoffnung, die Fähigkeiten der Menschen zu optimieren, indem auf selbstlernende Systeme gesetzt wird. So ist die Künstliche Intelligenz nichts Geringeres als ein System bzw. Programm, das durch programmierte Algorithmen dazu imstande ist, zu lernen und auf dieser Basis adäquat zu interagieren und umzusetzen. Dadurch werden Anwendungsbereiche ermöglicht, die zuvor maschinell unmöglich waren:

  • Assistenz für Ärzte in der Chirurgie
  • Selbstfahrende Autos
  • Abwicklung bürokratischer Aufgaben

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Deutschland wächst der Markt für KI-Software, -Dienstleistungen und -Hardware mit jedem Jahr um 25 %. China kündigt gar nationale KI-Pläne an. Alles in allem wird in sämtlichen Bereichen das enorme Wachstumspotenzial der Künstlichen Intelligenz erkannt. Sie gilt als wirtschaftlicher Wachstumsmotor.

 

Additive Fertigungstechniken: Wie 3D-Druck feste Formen schnell entstehen lässt

Unter den additiven Fertigungstechniken ist der 3D-Druck zu verstehen. Bevor es diesen gab, waren die Werkzeuge und erforderlichen Formen jene Komponenten, die bestimmten, wie ein Bauteil gefertigt wurde und welche Grenzen es für dieses in der Fertigung gab. Mit dem 3D-Druck änderte sich dies grundlegend. Auf diesem Wege ist eine äußerst schnelle Herstellung von Produktserien möglich. Obendrein profitieren die Wirtschaftsakteure auf weiteren Wegen:

  • Erleichterte Konstruktion
  • Verringerte Montagekosten
  • Optimierte Lebensdauer

Eine Besonderheit der additiven Fertigungstechniken ist die Umsetzung komplexester Formen, die sich in verschiedenen Fertigungsstücken verbauen lassen. So werden Formen möglich, die vor der additiven Fertigungstechnik undenkbar waren.

In der Industrie ist speziell der 3D-Metalldruck von Bedeutung, der in mehreren Branchen gefördert wird: Von der Automobilbranche über die Luft- und Raumfahrt bis hin zur Medizin und weiteren. Neben Industrien schöpfen auch Forschungseinrichtungen und Universitäten Vorteile aus dieser Fertigungstechnik. Aufgrund der besonders hohen Nachfrage und Relevanz im Vergleich zur Verwendung anderer Materialien für den 3D-Druckprozess ist der Metall-3D-Druck die additive Fertigungstechnik, die sich mit der höchsten Geschwindigkeit weiterentwickelt.

 

Vernetzung: Auf smartem Wege zum Internet der Dinge

Was unter den Aspekt der Vernetzung fällt, wird allgemeinhin als „smart“ bezeichnet. So, wie es das Smart Home für Privatpersonen gibt, existiert die Smart Factory in der Industrie – um nur zwei Beispiele zu nennen. Mit der Vernetzung wird das Internet der Dinge realisiert, welches Dinge aus der Außenwelt in das Internet integriert und Informationen daraus schöpft sowie in diese Dinge weitergibt. Als Beispiel für eine solche Vernetzung lässt sich eine industrielle Maschine heranführen, die die Interaktion mit weiteren Maschinen koordiniert und Datenmengen gewinnt. Diese werden an Menschen weitergeleitet. Es entsteht ein leistungsstarkes Netzwerk. In dieses Netzwerk können auch Menschen integriert werden, wie die BLG zeigt: Hier unterstützen Roboter, indem sie zu befüllende oder zu entleerende Regale zu den Arbeitern vorfahren.

 

 

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